Kürbis in ... der Quiche

Hallo ihr Lieben!

Fangen wir direkt mal mit der Moral der Geschicht an: Kürbisse sind toll. Punkt. Dem gibt es nicht hinzuzufügen (ausser ein paar anderen positiven und lobenden Superlativen).
So richtig auf den Kürbis gekommen bin ich erst letztes Jahr. Vorher fristete er sein Dasein in meiner kulinarischen Welt lediglich als köstliches Süppchen. Fatale Fehleinschätzung! Kürbisse kreieren aus kulinarische Knabbereien kultiviert knackige Köstlichkeiten! (Entschuldigt mich. Nach Fatale Fehleinschätzung war ich grad so in Alliterations Laune :)



Kürbisse sind universell einsetzbar und so viel kann ich euch sagen: In meiner Küche ist diese Universelle Einsetzung nicht bloss leere Theorie, sondern lebensechte Praxis im Herbst. Meine Freundinnen können bereits ein Leidens Lied davon singen.

Diese Woche wartete nach der Schule zuhause ein Päckchen auf mich, auf dass ich mich wie Bolle gefreut hatte. Darin befindlich: Eine IB Laursen Tortenplatte und eine rosa Quicheform. Die Verlockung des neuen war wie immer gross und so mussten meine neuesten Errungenschaften dieses Wochenende eingeweiht werden.

Also klemmte ich mir gestern die Form unter den einen und den Kürbis unter den anderen Arm und machte mich auf den Weg in die Küche wo ich 2 Stunden und 1 Hitzewallung später diesen Kürbistraum aus dem Ofen zog.



Rezept:

Quark-Öl Teig (von Enie backt, hier)

200g Vollkorn Mehl
½ Päckchen Backpulver
½ TL Salz
125 g Magerquark
75 ml Milch
50 ml Sonnenblumenöl


1. Die trockenen Zutaten vermengen. Danach (z.B. mit dem Knethaken der Küchenmaschine) alle anderen Zutaten dazukneten. Wer zu lange herumknetet wird jedoch einen klebrigen Teig erhalten, also lieber kurz.
2. Den fertigen Teig für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.


Quiche:

1/2 Hokkaido Kürbis
1/2 Stange Lauch
1 kleine Süsskartoffel

100ml Milch
3 Eier
80 g Magerquark
60 g geriebener Käse (z.B. Gruyère)
2 TL Currypulver
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Knoblauchgranulat

1. Das Gemüse waschen. Wer Hokkaido Kürbis verwendet muss ihn nicht schälen, alle anderen schon. Den Kürbis nun halbieren und mit viel Kraft und einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden.
2. Den Lauch und die Süsskartoffel ebenfalls klein schneiden. Falls ihr mit der Menge unsicher seid, hilft es wenn man die geschnittene Ware jeweils in die noch leere Form gibt. So erhält man einen guten Eindruck wie viel man noch braucht :)
3. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen. Bereits ein erstes Mal leicht würzen mit Salz.
3. Für den Guss nun alle Zutaten zusammengeben und mit dem Handmixer mixen. Das ganze nun abschmecken mit den Gewürzen.
4. Den Teig auswallen und in die eingefettete Form geben. Das Gemüse und den Guss darüber geben und die Form für  30-40 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Ofen geben.

 
Wusstet ihr übrigens dass der Kürbis die grösste Beere der Welt ist? Ich ernenne ihn somit zu unserem herbstlichen Riesen-Ersatz für Erdbeere, Blaubeere, Johannisbeere & Co. Ebenso köstlich und in rauen Mengen vorhanden :)


 
Seid ihr auch dem Herbst mit seiner Riesenbeere verfallen?
 
Alles Liebe
hope



 

Kommentare

  1. Hi Hope,

    die Tarte klingt richtig lecker. So habe ich bisher auch noch keinen Kürbis gegessen, obwohl ich seit ungefähr drei Jahren schon dem Kürbis verfallen bin. Ich esse ihn gern zu Pasta als Soße, in Aufläufen, als Pommes oder Oferngemüse mit Dip oder auch klassisch als Suppe. Ich freue mich richtig, dass die Kürbissaison jetzt langsam losgeht. Der erste Hokkaido liegt in meiner Küche und wartet darauf verarbeitet zu werden. Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, was ich jetzt daraus als erstes machen möchte.

    Liebe Grüße,
    Miri

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  2. Ohh, dann wünsche ich dir auch ganz viel Glück für dein Matura! :)
    Kürbis habe ich ehrlich gesagt noch nie gegessen, irgendwie war mir das immer zu pampig :D

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  3. Oh, sieht die gut aus. Ich liebe im Prinzip alles mit Kürbis. Gestern gab es grad eine Kürbispfanne mit Hack und Frühlingszwiebel. Auch sehr lecker :)

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  4. Hmmm, ich liebe Kürbis! Aber nur den Hokkaido - weil ich zu faul zum Schälen bin, hihi. Bei uns gibt es aber meist Suppe, als Quiche klingt das aber auch sehr lecker. Danke für das Rezept.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    PS. So eine schöne Quiche-Form!

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