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On living that yoga lifestyle

Hallo ihr Lieben

"In Yoga wird es keine Noten geben. Hier geht es um das Wohlbefinden und den eigenen Fortschritt."
Ich weiss noch gut, als mein Yoga-Lehrer das zu uns sagte. Von einem Tag auf den anderen schien ich meinen Sport gefunden zu haben, ich, die bisher nie emotional oder körperlich in Sport involviert war.


Doch dieses Gefühl hatte ich nicht lange. Es brauchte nicht mehr als ein paar Videos sowie ein paar junge Frauen auf Instagram die ich mir in meiner Begeisterung ansah und Yoga veränderte sich für mich. Auf einmal konnte ich wieder "nicht genug" sein. (Mist.)

Als Yogi kannst du auf verschiedenen Arten nicht gut genug sein.

Da gibt es die Yogis, die das Spirituelle am Yoga schätzen. Sie meditieren, suchen die innere Mitte, fühlen die Kraft und gehen gleichzeitig in sich hinen und aus sich hinaus. Du fühlt dich zu zufrieden um mit ihnen auf ihre Reise zu gehen und verträgst den Duft ihrer Räucherstäbchen nicht.



Dan gibt es noch die sportlichen Yogis, wobei Yoga hier nur der Tarnname ist. Was eigentlich angestrebt wird, ist eine Karriere als Schlangenmensch. Auf ihren Bildern findet man kennzeichnenderweise immer Füsse an Stellen, an denen eindeutig keine Füsse sein sollten. Da du mit den Händen noch nicht Mal an die Zehen kommst, weisst du nicht einmal, wo du hier mit dem Komplexe entwickeln anfangen sollst.

Als letztes gibt es noch die schicken Yogis. Sie sind mir noch die liebsten. Erkennbar an ihren extra Yoga Outfits bewegen sie sich geschmeidig durch sämtliche Vinyassas. Nach dem Yoga essen sie am liebsten einen Salat oder auch gerne Mal einen Detox-Smoothie. Tut eben so gut wie das geschmeidige herumfliessen.
Zeitgleich versuchst du ihr Mass an Eleganz und Geschmeidigkeit zu erreichen, während du, gekleidet in Pijamahose und ausgewaschenem Sport-BH, leicht an der Yogamatte klebst da dich bereits der Krieger von vorher schwitzen liess.

Zwischen all den verschiedenen Repräsentationen habe ich aber vor einer Weile mein Yoga wiederentdeckt. Das Yoga, das auch mal im Pijama stattfindet. Das Yoga, das mal 5 Minuten, mal 30 Minuten stattfindet aber ausnahmslos guttut. Das Yoga, in dem es ein Yoga für alle gibt.





Und ich weiss, dass alle die Yoga machen (seien es nun sportliche, schicke oder spirituelle), Yoga als inklusiv predigen. Nur ist hören und sehen nicht dasselbe. Wenn dir 100, sportliche, schlanke, weisse Frauen sagen, dass es für alle ist, dann gibt einfach doch eine Chance, dass du ihnen nicht glaubst. Einfach, weil du niemand anderen siehtst.
Und ich weiss, dass ich bis auf den Punkt "sportlich" auch ziemlich dieser Beschreibung entspreche, also gebe ich das Mikophon lieber an Dianne Bondy weiter: "The media at large has offered us images of yoga that are thin, flexible, female, and, for the most part—white. We rarely see images of different-sized people, different-coloured people, and transgendered people doing yoga.
It is hard to feel included in this cultural phenomenon of yoga when you don’t see yourself in the picture."

Tatsächlich ist es aber so, dass es eine wunderbare Vielfalt an Menschen gibt, die gemeinsam neu definieren, was es heisst Yogi zu sein. Anwort: Es heisst man macht Yoga und fühlt sich gut dabei. Und wer mit so einer Botschaft ankommt, der hat mich als Mitglied gewonnen.
Ein paar dieser Yogis findet ihr auch hier auf meinem Yoga Pinboard - schaut euch um und falls es euch vor Begeisterung auch fast schon automatisch auf die Matte schmeisst, könne mein liebstes Yoga-Video ein guter Start sein. Für mich immer wieder eine tolle Mischung aus anstrengend, abwechslungsreich und meistens machbar. :)



Wer aber mehr gefallen an den Smoothiebowls der schicken Yogis als an ihren Übungen gefunden hat, der soll auch nicht leer ausgehen. Hier findet ihr nämlich das passende Rezept. Zubereitet aus gefrohrenen Früchten isst sich diese Smoothiebowl wie ein herrlich fruchtiges Softeis. Mmmm!

Rezept Smoothiebowl:

2 Hände gefrohrene Himbeeren
1/2 Kiwi
3/4 reife, gefrohrene Banane)
Milch (alternativ: Hafermilch / Sojamilch etc.)

1. Kiwi, Himbeeren und Banane in das Mixbehältnis geben und etwas zusammendrücken.
2. Dann so viel Milch dazugeben, dass die Früchte bedeckt sind. Beginnt zu pürieren. Der Smoothie bekommt sollte nach und nach die Konsistenz von Softeis erhalten. Sollte es zu wenig flüssig sein gebt ihr einfach noch etwas Milch dazu.

Wer Smoothies lieber trinkt statt löffelt, der nimmt normale Bananen, etwas mehr Milch und lässt die Himbeeren kurz antauen. Dann wirds nicht ganz so kalt!
Mehr Smoothie Rezepte findet ihr hier.

*** 

Hi guys!

My recent obsession with yoga seduced me into writing this blog post. Being increasingly sensitive regarding inclusion, diversity and representation in the media, I noticed that there only seems to be one kind of yogi - the flexible, skinny, white girl. Never older than 35, never not a flat belly - she seems to be the only one doing yoga (and eating smoothie bowls according to Instagram). Everyone else is just a blur in the back of the photo.
A little research showed that I am not the only one to make that observation and I am very glad I'm not. There are thousands of people out there rocking their vinyassa flows and sun salutations - and not everyone falls into that stereotypical picture. I started to collect my personal yoga inspiration on this pinboard for periods of motivation draught. I hope my current excitement got at least one of you on a yoga mat.
And please let me know more about your personal yoga stories, experiences and sources of insipration!

***

Alles Liebe
hope

Geflochtener Hefestern mit Nutellafüllung und Espresso Drizzle - mmmmmm!

Hallo ihr Lieben!

Wir, liebe unbekannte Leserin, lieber unbekannter Leser, wir kennen uns jetzt schon eine Weile. Vielleicht nicht unbedingt billateral, vielleicht nur flüchtig, doch wir haben diese getippte Beziehung nun schon einige Bilder und Texte lang. Und wir sind jetzt an einem Punkt unseres gemeinsamen Weges angelangt, an dem ich fühle, dass wir bereit für den nächsten Schritt sind. Ich bin es zumindest.

Willst du... etwas über mich erfahren?

1. Ich studiere im 4. Semester Primarschullehrperson und bin äusserst zufrieden mit mir, dass ich diese Wahl getroffen habe. Nicht nur zufrieden eigentlich, sondern fast erstaunt. Ich hätte nicht gedacht, dass es beim ersten Versuch gleich mit einem so erfüllenden Job klappen könnte.

2. Ich war immer eine sehr gute Schülerin was meiner patentierten Mischung aus Cleverness, Fleiss und Interesse zuzuschreiben ist. Ausser in Sport. Dort fehlt es mir an allem ausser Schweiss.

3. Obwohl der Sport und ich uns nicht gut verstehen, schätze ich meine wöchentliche Zumba Stunde sehr, werde aber leicht (was wäre ein schöneres Wort für angepisst?) wenn zu viele Teilnehmer sich in den Tanzraum quetschen und ich meinen nicht ganz so sexy wirkenden Hüftschwung fast in meine Nachbarin hinein mache.

4. Begeisterungsfähig wäre das wohl passendste Adjektiv um mich zu beschreiben. Geht ganz fix bei mir.

5. Ich habe ein beachtliches Hintergrundwissen zur Serie Supernatural und verstehe viele Anspielungne und Witze. Und das, ohne die Serie zu schauen.

6. Als kleines Kind war meine Lieblingsserie Teletubbies. Hups! Jetzt ist es raus, mein buntes Geheimnis.

7. Ich habe bei meinem Tagesausflug nach Paris fast drei Stunden begeistert in einem Buchladen verbracht.
(Zu meiner Verteidigung, es war ein sehr grosser Buchladen.)



8. Ich hasse weisse Schokolade, toleriere Milchschokolade und LIEBE schwarze Schokolade.

9. Ich hatte noch nie einen Spitznamen - ein Fakt, den meine kleine Schwester an einem gewissen Punkt in ihrem Leben nicht mehr akzeptieren wollte. Sie suchte sich also den Spitznamen Elefant für mich aus. Hat sich gottseidank nie durchgesetzt.

10. Ich habe zwei verschiedenfarbige Augen. Grün-blau mit einem braunen Teil rechts.



Und nun zum Rezept.
Dieses süsse Hefegebäck habe ich schon vor einer ganzen Weile gebacken. Das geflochtene Zopfbrot mit der nussigen Schokoladenfüllung macht nicht nur optisch war her, sondern überzeugt auch geschmacklich und hat so allen den Nachmittag versüsst. Perfekt dazu, passt mein Espresso Drizzle, ein kaffeehaltiger Zuckerguss.

Rezept:

  • 300ml Milch
  • 60g Butter
  • 600g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 60g Zucker
  • 1 Ei

1.) Zuerst der Hefeteig. Hierfür die Milch mit der Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. 
2.) Mehl, Hefe und Zucker in einer Rührschüssel vermengen. Ei und Milch-Buttermixtur dazu geben und alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen.  Den Teig nun in einer Schüssel mit  einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort aufs ca. doppelte gehen lassen.

  • 4 grosse EL Nutella
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL geriebene Haselnüsse
  • 2 TL Zucker
  • 3 EL Wasser

1. Alle Zutaten gut vermengen und das ganze abschmecken. Das Kakaopulver macht alles etwas herb. Wer das nicht mag, kann es auch ganz oder teilweise durch Schokoladenpulver ersetzen.

Den Hefeteig noch einmal durchkneten, halbieren und in zwei gleich grosse Kreise auswallen.
Einen Kreis mit der Nutella Füllung bestreichen, den anderen daraufsetzen. Nun kann das ganze eingeschnitten und geflochten werden, eine bebilderte Beschreibung findet ihr z.B. hier.
Das Brot dann mit etwas Milch bestreichen und für ca. 30 Minuten im 180 Grad heissen Ofen backen lassen.

Espresso Drizzle:

  • 2 EL Espresso
  • 6 EL Puderzucker
  • 1 gestrichener Teelöffel Kakaopulver

1. Alles mischen. Wer die Glasur lieber etwas fester hat nimmt noch mehr Puderzucker, wer es flüssiger mag mehr Espresso.


 
 
Alles Liebe
hope


Oscars & Torte

Hallo ihr Lieben!

Mein liebstes Februar Ereignis fand wieder im Dolby Theatre statt. Die Academy Awards! Bis zur Verleihung der besten Nebendarstellerin bin ich sogar wach geblieben. Nach all dem Trubel der danach passierte bereue ich aber, dass ich nicht alles gesehen habe.

Mit zwei Stunden mehr Schlaf hatte ich dafür Zeit meinen persönlichen Rückblick für euch zusammen zu stellen. Der einzige Oscars-Rückblick den ihr zu lesen braucht. Subjektiv, individuell und hochinformativ. Gern geschehen!

Ebenfalls dabei habe ich ein Rezept für ein kleines Schoko-Creme Törtchen, das wie viele Damen auf dem roten Teppich ganz in Weiss daher kommt. Taufen wir es doch Chrissy Teigen. Oder Felicity Jones.

 
Bester Film:
Gewonnen: "Moonlight" (und für zwei Minuten auch "La La Land")

Oh ja, steigen wir gleich mit DEM Skandal des Abends ein.
Bei der Verleihung des letzen und wichtigsten Preises wurden die Umschläge vertauscht. Der gesamte Cast von La La Land stand bereits auf der Bühne und hielt die Rede, als sie unterbrechen mussten und ihre Trophäen Moonlight übergeben mussten.
Die einzigen die mir Leid tun, sind die Mitglieder von La La Land, doch die hatten sonst schon viel zu feiern, also werden sie es sicherlich verkraften.
So etwas schönes wie die Gesichter der Teams von Moonlight als sie von ihrem Gewinn erfahren haben, habt ihr dagegen noch nie gesehen.
Billy Crystal liess via Twitter verlauten, dass er sich genau das gleiche auf für die Wahlen gewünscht hatte. Wir auch Billy, wir auch.

Bester Hauptdarsteller:

Gewonnen: Casey Affleck – “Manchester by the Sea“
Ich wollte: Andrew Garfield – “Hacksaw Ridge“
Ich war mir ziemlich sicher  das Casey Affleck für seine Rolle als Vormund einen Oscar mitnehmen wird. Viel lieber hätte ich aber auch Andrew Garfield auf der Bühne gesehen, der in Hacksaw Ridge einen pazifistischen Soldaten verkörpert. Der hätte anschliessend auf den Fotos sicher auch glücklicher über die Auszeichnung ausgesehen (bei der Dankesrede hat sich Affleck aber auch deutlich gerührt gezeigt - ich will euch nicht hinters Licht führen :)


Beste Hauptdarstelerin:

Gewonnen:  Emma Stone – “La La Land“
Ich wollte: Emma Stone - "LaLa Land"

Immerhin beste Hautdarstellerin durfte Emma Stone mit nach Hause nehmen, nach dem ihrem Team von La La Land bereits die Trophäe für den besten Film wieder entrissen wurde. Ebenfalls verdient hätte es Isabelle Huppert die seit Jahren im Filmgeschäft ist und noch nie einen Oscar dafür erhielt oder Natalie Portman für ihre Rolle als Jackie Kennedy. Sie war übrigens auch die einzige die nicht vor Ort war, da bei ihr Oscarnominationen immer mit Schwangerschaften kollidieren. Viele argumentierten auch, dass Amy Adams für ihre Leistung in "Arrival" unter den Nominierten hätte sein sollen.



Bester Animationsfilm:

Gewonnen: "Zootopia"
Ich wollte: "Moana"

Ich bin sehr zufrieden mit dem Animatoinsfilm, auch wenn ich Moana ebenfalls eine Trophäe gegönnt hätte. Sie gingen nämlich leider auch beim besten Song leer aus, obwohl ich wieder einmal seeeeehr begeistert von Auli'i Cravalho und Lin Manuel-Mirada war.


Bester Nebendarsteller:

Gewonnen: Mahershala Ali – "Moonlight"
Ich wollte: Mahershala Ali – "Moonlight"

Ali war der erste muslimische Schauspieler der eine Goldtrophäe bekam - wurde auch langsam Zeit. Ebenso gerne hätte ich sie aber dem kleinen Jungen aus Lion gegeben - so ein süsser Fratz!
Der war aber leider nicht nominiert. Über die Süssigkeiten die es regnete durfte er sich aber trotzdem freuen :)

Beste Nebendarstellerin:

Gewonnen: Viola Davis – “Fences“
Ich wollte: Viola Davis – “Fences“

Verdient. Schon lange verdient. Endlich gewonnen. Viola Davis meine Damen und Herren!


Beste Regie:

Gewonnen: Damien Chazelle

Damien Chazelle, oder wie ich ihn nenne Damien die Gazelle, wurde als jüngster Regisseur mit dem Academy Award ausgezeichnet. Diese Jahr hätte ich echt nicht gewusst, wem ich den Oscar gegeben hätte, ich hätte mir alle mit dem goldenen Kerlchen vorstellen können.
(Nur so allgemein - wann schafft es einmal wieder eine Frau zu den Nominierten? Regisseurinnen sind echte Mangelwahre!)

Übriges:

Das waren die gemeinhin "wichtigsten" Kategorien. Bester Song wurde "City of Stars" von John Legend aus La La Land. Über den besten Fremdsprachigen Film durfte sich "The Salesman" aus dem Iran freuen, was ein verbittertes Deutschland mit Toni Erdmann zurück lässt.
Bestes Make-Up ging an Suicide Squad und die besten Kostüme durfte Fantastic Beasts mitnehmen.
Die beste Dokumentation war über den OJ Simpson Prozess und Jimmy Kimmel hat souverän durch den ganzen Abend geführt.

Somit seid ihr nun optimal informiert über die Academy Awards und bereit für mein Rezept. Ich habe eine sehr kleine Roulade gemacht und sie als Torte serviert. Rein arbeitstechnisch nicht zu empfehlen, optisch aber noch ganz hübsch von innen.



Chrissy Teigen Törtchen oder:
Schoko-Rouladen Rezept

Biskuit:
  • 90g Zucker
  • 4 Eier
Gemeinsam schaumig schlagen wie hier.
  • 90g Mehl
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Schokoladenpulver
Mischen und dann vorsichtig unter den Eischnee heben. Die Masse dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Papier ausstreichen und backen bei 180 Grad.

Creme:
  • 7 EL Mascarpone
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 gestr. EL Zucker
 Mit dem Mixer verrühren.
  • 2dl Halbrahm
  • 1 Pkg. Sahnesteif
  • 1 Pkg. Vanilinzucker
  • 1/2 EL Zucker
Zusammen steif schlagen und dann unter die Mascarpone heben.

  • 1/2 Tafel Schokolade

Ich habe zusätzlich eine halbe Tafel (Zartbitter)Schokolade geschmolzen, die ich auf dem ausgekühlten Biskuit verteilte, bevor ich die Creme darauf verstrich und alles zusammenrollte.
In meiner Version habe ich aus dem Biscuit mehrere schmale Bahnen geschnitten und alle aufgerollt. Der entstandenen Zylinder wurde mit der restlichen Creme eingekleidet, was dem ganzen ein Torten-Optik verleiht.
Ihr könnte mit den Rezept aber auch eine ganz normale Roulade machen. Geht schneller und schmeckt auch top!
 
***

Hi guys!

No one saw that Oscar ending coming. What a plot twist! And I have to agree with Billy Chrystal that would have liked a similar ending for the election - that would have been something.
But apart from the Academy stepping into Miss Universes shoes when it comes to confusion and humiliation it was a great show.
I am very happy with the winners, especially Viola Davis and Emma Stone. Both have been doing an amazing job for year and deserve the statues.
The only two thing I would have preffered is seeing Andrew Garfield on stage for Hacksaw Ridge (I knew he didn't really have a chance though...) and Moana for Best Song. I mean Auli'i Cravalho was just killing it on stage with Lin-Manuel Miranda.


***

Wer von euch verfolgt die Oscars auch immer mit Begeisterung? Und wie steht ihr zu den Gewinnern?

Alles Liebe
hope

Bastler oder Künstler? Wir machen ein Lesezeichen.

Hallo ihr Lieben!

Vor einiger Zeit erreichte mich die Neuerscheinung des ATHENA Verlages "#Wir machen uns die Welt".
Der Hashtag suggeriert es schon, bei erwähntem Buch handelt es sich um einen kreativen Guide für Jugendliche.


Ich habe mich ziemlich blind für die Rezession beworben und mich gleich als das Buch ankam auf ein Projekt gestürzt:
Ob es nun eine Bastelei oder ein Kunstwerk ist, hängt wohl nur noch von der Einstellung ab. Dieses Buch ist jedenfalls das erste, das mir nahe legt, dass meine Schnipseleien vielleicht doch nicht als solche zu bezeichnen sind.


Hier die allgemeinen Informationen zum Buch:

"Wir machen uns die Welt" von Birgit Hauska und Nina Waibel ist vor kurzem IM ATHENA Verlag erschienen. Es verknüpft DIY-Ideen, Kultur, digitale Medien und Kunst miteinander. Das anvisierte Zielpublikum sind Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die Gefallen am künstlerischen Schaffen finden uns ihr Interesse weiter entwickeln wollen.
Der Begriff des (Kunst)Schaffens wird breit gefasst im Buch. Es entstehen Animationen, Klangkunst, Skulpturen aus Wasser, Collagen, Digitale Tagebücher und vieles mehr. Der Guide soll dabei helfen, eine neue Perspektive zu finden und die eigene Meinung auszudrücken. Er unterstützt sowohl die Wahrnehmung als auch die Selbstreflexion der Jugendlichen.




Dies ist der Punkt in dem er sich, wie bereits erwähnt, deutlich von konventionellen DIY Büchern unterscheidet. Dieses Buch gibt vielmehr Anstösse und lädt zum Wachsen und Erkunden ein, als dass es genaue Anleitungen und detaillierte Pläne vorlegt, da Kreativität nicht als Nachmachen, sondern als selbst angetriebener Prozess verstanden wird. Projektideen werden jeweils von Theorieeinschüben oder Variationsmöglichkeiten eingerahmt, was die einzelnen Projekte umfangreich erscheinen lässt.

Blick ins Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
Schritt 1 – Schalte deine Sinne an
Schritt 2 – Die Welt als Spiel
Schritt 3 – Fantasie- Dein Brennstoff fürs Gestalten
Schritt 4 – Identität- Das bin ich!?
Schritt 5 – Dein Blick auf die Welt 
Schritt 6 – Intervention.


Für meine Projektidee braucht ihr:
  • Schere
  • Magazin
  • evtl. Papier
  • Klebestift
1. Es geht darum, ein gefundenes Bild zu verändern. Kleben, schneiden, lochen, reissen, umzeichnen, kopieren - es sind keine Grenzen gesetzt. Meine Inspiration nahm ich aus dem Bereich "Querfeldein durch die Zeitung".





Meine Meinung:
Ich kann das Buch jedem Empfehlen, der bei den eben beschriebenen Merkmalen hellhörig wurde. Es ist aber keinesfalls als klassisches DIY Buch zu verstehen, denn wer Materiallisten, Projekte und genaue Anleitungen erwartet wird hier enttäuscht werden. Wer aber nur einen Anstoss für die Kreativität sucht, könne hiervon begeistert sein. Zeitgemässe Themen werden toll umgesetzt und verständlich aufbereitet, so dass auch sehr selbstständig gearbeitet werden kann. Mir kam es öfters so vor, als handle es sich um ein Kunstatelier in Buchform.
Und sollte sich hier ein Lehrer der Sekundarschule herumtreiben, dann kann ich dir dieses Buch besonders ans Herz legen.  Planst du einmal Projektarbeiten oder ähnliches kann es dir und deinen Schülerinnen und Schülern eine grosse Inspirations- und Unterstützungsquelle sein!


Das war's mal wieder von mir und meiner kreativen Seite. Im nächsten Post wird sich dann wahrscheinlich alles um die Oscarverleihung drehen... :)

Was seid ihr? Bastler oder Künstler?

Alles Liebe
hope


Ein liebes Dankeschön an und den Athena Verlag für dieses Rezessionsexemplar. Meine Meinung bleibt wie immer unbeeinflusst.

Gedankenliste und Tiramisu Rezept zum 20. Geburtstag

Hallo ihr Lieben

Meine ungeordnete, jedoch sorgfältig nummerierte Gedankenliste zum 20. Geburtstag. Los geht's.

1. Nein ich fühle mich nicht anders. Ich weiss auch nicht was die Frage soll. Ich altere täglich einen Tag, stündlich eine Stunde, Jährlich ein Jahr. Was macht also den Jahreswechsel so besonders, dass ich mich älter fühlen müsste? Es fragte mich ja auch niemand am Morgen des 17. Januars wie ich mich im Vergleich zum Vortag fühlen würde.
Die Antwort ist also Nein. Es ist ein ganz normaler Morgen. Ich fühle mich zu gleichen Teilen gut und müde.
Was Fragesteller eigentlich wissen wollen, ist, ob ich mich im Vergleich zu vor einem Jahr älter fühle. Die Antwort darauf: Natürlich fühle ich mich älter! Es ist 1 Jahr vergangen. EINS!


2. Runde Geburtstage sind grosse Geburtstage. Ausser der 20.
Wer braucht so schnell nach dem 18. schon wieder was wichtiges?



3. Tiramisu geht einfach immer. Auch nach Pizza. Hier das beste Rezept (ohne Ei!).

Rezept:
  • 1 QimiQ (250g)
  • 200g Mascarpone
  • 1.25dl Milch
  • 80g Zucker
  • 1EL Vanillezucker
  • 2.5dl Vollrahm
  • 1 Packung Löffelbiskuits
  • 1 Tasse Kaffee
  • 2 EL lösliches Kaffeepulver
  • 3 EL Baileys
  • Kakaopulver

1. QimiQ mit dem Mixer cremig rühren. Am besten geht es, wenn er Raumtemperatur hat.
2. Die Mascarpone, Milch, den Zucker und Vanillezucker dazurühren. ¨
3. Den Rahm steif schlagen und unterheben.
4. Den Kaffee mit dem Pulver und dem Baileys vermischen und die Biskotten darin tränken.
5. In einer Form die erste Schicht getränkte Biskotten auslegen, darauf dann Fingerdick die Creme verteilen.
6. Eine zweite Schicht getränkte Biskotten darauf verteilen. Während unten ruhig viel Flüssigkeit sein darf, sollte hier weniger zerlaufen. So bleibt es beim abstechen schöner.
7. Eine zweite Schicht Creme auf das Tiramisu geben. Ich spritzte dafür mit einem Spritzbeutel kleine Punkte. Ihr könnt sie aber auch einfach mit einer Teigkarte oder einem Spachtel schön verteilen. Vor dem servieren streut ihr noch etwas herbes Kakaopulver darauf und das Tiramisu ist fertig!


4. Neues aus der Rubrik "Dinge die dein Partyplaner dir verschweigt": Die Stimmung an der Geburtstagsfeier hängt nicht von der Anzahl Ballone ab, sondern von den Gästen. Ich hatte schöne Ballons und die besten Gäste. ;)

5. Geburtstagswünsche zu finden wird immer schwieriger, ich habe ja bereits alles wichtige von Playmobil. :)
Trotzdem gibt es noch Möglichkeiten mir eine Freude zu machen. Dieses Jahr gab es schöne Artikel fürs Zuhause, nämlich eine tolle Leuchtbox für selbstgeschriebene Botschaften und einen Postkartenhalter für meine immer wachsende Sammlung an Postkarten.

6. Das objektiv perfekte, spezielle Geburtstagsoutfit gibt es nicht, zumindest nicht in meiner Realität. Ich ziehe immer das an, in dem ich mich an dem Tag maximal wohlfühle. An besagtem Tag fühlte ich mich ganz in schwarz wohl. Ich war quasi der Ninja unter den Geburtstagkindern. Die Kleidung machte einen deprimierenderen Eindruck als die von Pinterest vorgeschlagenen Tüllröcke, doch die strahlende Person darin (= ich) wirkte ungeheuer zufrieden.
Selbstbewusst aus der Wäsche gucken ist das neue sexy, ich sag's euch.

7. ZehnTeelichter kann ich auf einmal ausblasen. Ich würde sagen, das ist ein ganz respektables Lungenvolumen. Meine Schülerinnen und Schüler zeigten sich zumindest entsprechend beeindruckt.



8. Ich freute mich schon, dass mein Alter erwachsener klingt, bis mir klar wurde, dass ich international immer noch nicht volljährig bin. In Amerika ist die Grenze 21.
Andererseits reicht in manchen Ländern auch 13. So was wie Selbstbestimmung gibt's da ja sowieso nicht. Da wäre wohl gerade schwanger mit Ableger Nummer 3 und würde darauf hoffen, einen Mann zu haben, der mir das Autofahren erlaubt. Wie viele Ziegen Mitgift ich wohl wert war?

9. Gedanke Nummer neun gibt es nicht mehr. Mein Gehirn hat Betriebsferien. Es geniesst zusammen mit meiner Motivation, meinem Fleiss und der Konzentration seine Ferien auf Mallorca. Ich hoffe sie kommen wohlbehalten und pünktlich zurück.

***
Hi guys!

I just celebrated my 20th birthday. I couldn't really see the point in a big celebration so I kept it small. More tiramisu for me and the few friends I invited :)
I really enjoyed my laid-back version of a party and I can recommend it to everyone. It wasn't stressful at all but filled with fun, pizza, love and friends. Maybe not as pinterest-worthy as I was wearing elastic bottoms (learned that from Joey Tribbiani) but it was all the party I needed. Don't set up goals you can't meet. In the end the success of your celebration isn't built on the decoration, the balloons or carefully arranged appetizers but the people you share the night with. And I certainly had the best ones around me :)

***
Alles Liebe
hope


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