Schwarz ist immer schick heute mit der Schwarzwälder-Kirsch Torte

Hallo ihr Lieben!

Schon Coco Chanel erkannte richtig, dass ein kleines Schwarzes immer geht. Find ich auch. In die Rolle des allseits bekannten und beliebten Klassikers schlüpft heute die Schwarzwälder-Kirsch Torte. Schokoladiger Bisquit begleitet von Schlagsahne in rohen Mengen, dazu ein paar Kirschen und Schokostreuseln... Ein Schichtengedicht dass in das Repartoire einer jeden (Hobby)Bäckerin gehört.

An dieser Stelle muss ich zwar gestehen, dass ich diese Torte nicht mal besonders mag. Doch da mein Cousin sich diese zu seinem Geburtstag wünschte machte ich sie natürlich gerne :)

"Mama, wie heisst schon wieder dieser Kuchen mit Schokolade und Rahm?"
"Schokorahm Torte?"
"Nein!"
"Hmmm. Schwarzwälder?"
"Ja! Die möchte ich!"

Nachdem geklärt war um welche süsse Kalorienwucht es sich handelt, warf ich mich in meine allerfeinste Backkluft und schmiss die KitchenAid an. Da viele Kinder anwesend waren entstand dieses Mal die alkoholfreie Variante.



Die Bilder sind nicht gerade eine Meisterleistung, doch ich musste ein wenig spurten beim improvisierten Shooting da wir gleich weiter an die Feier mussten.


Rezept:

für eine 26cm Springform

8 Eier
350g Zucker
knapp 1 Tasse heisses Wasser
50 g Kakaopulver
250 g Mehl

1 Glas / 1 Dose Kirschen
1 l Vollrahm
entsprechende Menge Sahnesteif
Johannisbeergelee (2-3 EL)
evlt. Kirsch
Schokospäne

1. Die Eier trennen. Dass Eigelb mit dem Zukcer und dem Wasser schaumig schlagen. (es braucht siene Zeit, die Masse soll richtig hell warden).
2. Das Mehl und den Kakao hineinsieben und mit einem Teigschaber oder einem Tellerbesen unterheben.
3. Das Eiweiss steif schalgen und ebenfalls vorsichtig unterheben. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen.
4. bei 150° Heissluft für 50 Minuten backen.

Der Bisquit kann gut schon am Vortag gebacken und dann in einer Tortenglocke gelagert werden. Falls man ihn am gleichen Tag macht, unbedingt gut auskühlen lassen. Ist der Bisquit noch warm, zerfällt die Schlagsahne.

5. Die Torte in 3 Teile schneiden. Auf die erste Lage Johannisbeergelee streichen.
6. Die Sahne mit dem Sahnesteif nach Packungsbeilage steif schlagen. (Tipp: es geht besser wenn man immer nur einen halben Liter steif schlägt, dann den nächsten.).
7. 1/3 der Sahne auf die 1.Lage geben, dann die 2.Lage Bisquit darauf legen.
8. Die zweite Lage mit ca. 0.5dl Zuckerwasser und Kirsch tränken (Alkohlfreie Variante: Flüssigkeit der Kirschen). Dann darauf die Kirschen verteilen und den zweiten Drittel der Sahne.
9. Den Deckel daraufsetzen und die Ganze Torte mit Sahne verkleiden. Dann mit Schokoladenspänen und evtl. restlicher Sahne verzieren.




Und fertig ist das nicht ganz so kleine, schwarze Meisterwerk. Schneidet euch ruhig ein grosses Stück ab, denn falls das Wetter auch nur annährend so herbstlich ist wie bei uns ist die Bikinifigur dieses Jahr sowieso überflüssig ;)

Und wer auf mehr Innovation im Tortenbusiness setzt, dem seinen Rezepte auch nicht vergönnt, denn hier, hier und hier haben ein paar Köpfe mal wirklich nachgedacht, anstatt wie ich das Rezept der Grossmutter rauszukramen :)




Zuletzt möchte ich mich noch für die vielen lieben Kommentare unter meinem letzten Post bedanken. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut und auch über jeden anderen Leser. Danke.

Und ihr? Seid ihr Liebhabern von altbewährten Klassikern oder probiert ihr lieber mal was neues aus?

Alles Liebe
hope

Kommentare

  1. Mhmm... Die Torte sieht köstlich aus. Wobei ich auch nicht so der Fan von der klassischen SWK-Torte bin. Liegt vermutlich daran, dass ich nicht so der Sahnefan bin. Ich steh auf klassische Kuchen wie Käsekuchen, gedeckter Apfelkuchen oder Träubleskuchen. Alles Kuchen, die meine Oma schon gebacken hat :D

    Ich mag deinen Schreibstil total gern!

    Liebe Grüße,
    Miri

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    1. Danke Miri!
      Deine Kuchenklassiker sind auch allesamt köstlich. Vorallem gedeckten Apfelkuchen liebe ich :)
      Alles Liebe
      hope

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  2. Kann ich mir die zu meinem Geburtstag auch wünschen ... ;-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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    1. Einem Geburstagskind würde ich nie einen Wunsch ausschlagen :)
      Liebe Grüsse nach Zürich!
      hope

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